Obst in der Gärtnerei Pfistner

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Obstkunde: aktuell: Nashi    http://www.atlanta.de/Sites/Deutsch/fruechte/lexikon/liste_n/nashi/nashi.html       

Botanischer Name: Pyrus pyrifolia
Herkunft: Nashis zählen wie unsere heimischen Äpfel und Birnen zu den Rosengewächsen. Sie werden auch als japanische oder asiatische Birnen bezeichnet. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Fruchttypen: der chinesische Typ ähnelt eher einer Birne, der japanische Typ ist apfelförmig. Nashis haben eine dünne, gelbe bis hellgrüne genießbare Schale und helles, saftiges Fruchtfleisch mit vielen Steinzellen. Das Fruchtfleisch schmeckt birnenartig und süß. Im Gegensatz zum schmelzenden Fleisch europäischer Birnen weisen Nashis aber ein festes Fleisch auf, das mehr Richtung Apfel tendiert. Es ist gut möglich, dass die Nashi in der Welt bereits von mehr Menschen gegessen wird als unsere europäische Birne.
Die Heimat der Nashi liegt in China, Korea und Japan. Insbesondere in Japan hat man sich um eine intensive Züchtungsarbeit gekümmert; das kam der Sortenvielfalt zugute. Heute werden Nashis in Japan, Korea, China, Taiwan, Neuseeland, Australien, Chile und in den USA (Kalifornien und Washington) kultiviert. Erst seit den 60er Jahren wird diese Frucht auch in Deutschland angeboten; ihren festen Platz auf dem Markt hat sie sich aber erst jetzt erobert. Unsere Hauptlieferanten sind Japan (Oktober-Januar), Korea (Oktober-Mai) und Neuseeland (Februar-August).

Zubereitung: Nashis werden als Frischobst gegessen. Man kann sie schälen oder es sein lassen. Vorsichtig geschält, sind sie aber noch saftiger und süßer. Gekühlt schmecken sie sehr erfrischend. Man kann die Früchte auch für Obstsalate, Marmeladen, Konfitüren und Süßspeisen verwenden
Lagerung:Angeschnittene Nashis werden wie Äpfel und Birnen an der Luft schnell braun.